Methodik

Methodik

Verstehe Deinen Hund und seine Herkunft, dann kannst du mit und nicht gegen ihn arbeiten!

„Der Mensch braucht Wissen über Wesen und Verhalten des Hundes, Einfühlungsvermögen, Geduld, Begeisterungsfähigkeit und Konsequenz. Für das Scheitern unserer Erziehungsbemühungen sind in erster Linie wir selbst verantwortlich.“
(Gabriele Niepel in: „Welpenspielstunde. Hunde richtig prägen im ersten halben Jahr“) 

Dieses Zitat deckt sich voll mit unserer Ausbildungsphilosophie. Wir wollen Ihnen in unserem Unterricht nicht nur die entsprechende Übungen für den Grundgehorsam vermitteln, sondern möchten Ihnen insbesondere den Hund als hochsoziales Lebewesen, das er nunmal ist, näher bringen. Wenn Sie selbst nicht die Geduld und Bereitschaft haben, mit dem Hund zusammen zu lernen, werden Sie keine zufriedenstellenden Erziehungserfolge erzielen.

Wir bieten Ihnen eine

Individuelle Hundeerziehung

das heißt bei uns:

  • Nicht ein Programm für alle Hunde und Menschen sondern individuell auf das Mensch-Hund-Team zugeschnitten
  • Hunde sind verschieden
  • Menschen sind verschieden
  • und auch die Bedürfnisse sind unterschiedlich

Genau darauf möchten wir eingehen und mit Ihnen und Ihrem Hund so über und Trainieren, dass es auch für Sie funktioniert.

Es gibt nicht die Methode für alle – aber bestimmt eine für Sie. 

Es nützt Ihnen nichts, wenn der Hund beim jeweiligen Ausbilder perfekt gehorcht, jedoch bei Ihnen wieder jedes Kommando in Frage stellt. Daher bieten wir keine stationäre Ausbildung an, sondern möchten Ihnen zeigen, wie Sie mit Ihrem Hund zusammen üben bzw. wie Sie Problemsituationen bewältigen können. Wir orientieren uns bei der Hundeerziehung an den Ergebnissen der modernen Verhaltensforschung und lassen diese in unsere Arbeit einfliessen. Wir sind immer auf der Suche nach einem individuellen Lösungsweg, der für Hund UND Mensch gangbar ist. Viele Methoden der Hundeerziehung sowie unser langjähriger Erfahrungsschatz fließen darin ein und haben unseren eigenen Stil geprägt.

Wir lehnen den pauschalen Einsatz von Starkzwangmitteln wie Stachelhalsbänder, Kettenwürger und Teletakt ab.
Da aber Hunde als hochsoziale Lebewesen in gewissen Gruppenstrukturen zusammenleben, propagieren wir keinesfalls die totale antiautoritäre Erziehung des Hundes. Hunde leben nur dann problemlos in Gruppen zusammen, wenn bestimmte Regeln eingehalten werden und die Kommunikation untereinander stimmt. Daher sollten auch Sie dem Hund im „Familienrudel“ seinen Rang zuweisen und von Anfang an bestimmte Regeln aufstellen und durchsetzen. Wie Sie dies erreichen, werden Sie im Verlaufe des Unterrichts kennenlernen.

Hinsichtlich des Gehorsamstrainings lernen Sie, soweit notwendig, neue und effektive Erziehungsmethoden wie z.B. Schleppleinen-Training und Verhaltensabbruch kennen. Dabei betrachten wir jedes Mensch-Hund-Gespann individuell und versuchen, für Sie die beste Lösung zu finden.

Viel Wert legen wir auch auf die Körpersprache. Sie sollten die Körpersprache Ihres Hundes deuten können und auch wissen wie Ihre Körpersprache beim Hund „ankommt“.

Viele „Hilfsmittel“ lassen sich abbauen, wenn wir lernen unsere Hunde mittels Körpersprache zu „leiten“.

Das Training findet überwiegend dort statt, wo Sie mit Ihren Hund auch im alltäglichen Leben hinkommen. Es macht keinen Sinn, wenn er auf einem festen Übungsplatz seine Übungen perfekt hinunterspult, aber in Parkanlagen, im Wald, in der Stadt oder in Begegnungen mit Joggern, Hunden usw. die Ohren auf Durchzug stellt.