Mantrailing – für wen?

Mantrailing – für wen?

Was für eine Frage mag man sich denken, aber es gibt verschiedene Gründe  mit dem Trailen anzufangen oder es zu betreiben.

Sporttrailen

So nennt man das Trailen außerhalb einer Rettungsstaffel, das aber ebenfalls  genaustens aufgebaut wird. Hier geht es weniger um Realeinsätze, als darum, den Hund auszulasten. Eine gemeinsame Beschäftigung, die viel Spaß macht.  Aber auch mit Steigerungen und den Möglichkeiten z.B. Prüfungen in dem  Bereich Sporttrailen abzulegen.

Therapeutische Bereiche / Unsichere Hunde    

Hunde, die generell zur Unsicherheit neigen oder wenig Selbstvertrauen haben, erfahren beim Mantrailing, dass sie etwas  können und lernen somit Vertrauen in sich selbst. Das Lob, die Bestätigung des Hundehalters, der Versteckperson und  auch des Trainers, vermittelt dem Hund, etwas Tolles geleistet zu haben (was ja auch der Fall ist). Das Training wird für  den Hund so aufgebaut, dass er immer in der Lage ist es zu meistern und den Trail erfolgreich abzuschliessen. Mit jedem  Erfolg wächst so das Selbstvertrauen des Hundes Stück für Stück.   

Hunde mit Angst vor Menschen

Bei Hunden, die Menschen gegenüber ängstlich sind, setzen wir gerne in der Therapie Mantrailing unterstützend ein. 2  Aspekte kommen uns hierbei zu Gute. Einerseits die positve Erfolgsarbeit, die den Hund stärkt und andererseits den  Menschen aus einer anderen Sicht (Arbeitssicht) wahrzunehmen. Unsere Versteckperson wird immer jedem Hund angemessen agieren, um so größtmöglichen Erfolg zu erlangen. Fragen wie hier vorgegangen wird und ob es Ihrem Hund gut tun würde, können Sie jederzeit an uns richten.   

gestörte Mensch-Hund-Beziehung

Auch hier setzen wir Mantrailing gerne therapieunterstützend ein. Immer wieder kommt es vor, dass ein Mensch mit  seinem Hund Probleme im Alltag hat. Wenn er sich dann Hilfe holt, ist das gegenseitige Bild oft schon gestört. Die eine  Seite ist dann die Verhaltensveränderung und das dazugehörige Training. Die andere Seite ist das Mantrailen, um sich  gegenseitig wieder anders wahrzunehmen. Hier gibt es sofort positive Ergebnisse, Erfolge. Beim Mantrailing sind keine „bösen“ Korrekturen notwendig, man kommt  immer zu seinem Ziel und kann sich an der Arbeit seines Hundes erfeuen, seinem Erfolg und seinem Können. Diese  Freude und Anerkennung tut dem Hund und der gegenseitigen Beziehung und Bindung gut.

Einsatzgruppe

Hier ist natürlich das vorranige Ziel, der Realeinsatz, das Aufspüren von  vermissten Personen. Hier sind sehr hohe Anforderungen an Hund und Mensch gefordert. Bei Interesse sprechen Sie uns gerne an.